Den Kauf einer Immobilie mit Blick auf den Peñón de Ifach zu erwerben, ist der Traum vieler Investoren und internationaler Bewohner. Allerdings entspricht der Preis, den du im Immobilienportal siehst, nicht der gesamten Auszahlung. Um finanzielle Überraschungen zu vermeiden, ist es wichtig, die zusätzlichen Kosten zu kennen, die an der Costa Blanca in der Regel zwischen 12 % und 15 % des Kaufpreises liegen.
In diesem auf 2026 aktualisierten Leitfaden zerlegen wir jede Steuer und Gebühr, damit deine Investition in Calpe transparent und sicher ist.
Als Ausländer benötigst du vor der Unterzeichnung jeglicher Dokumente zwei grundlegende Verwaltungsvoraussetzungen:
Número de Identidad de Extranjero (NIE): Es ist deine steuerliche Identifikationsnummer in Spanien. Du kannst sie beim Konsulat deines Landes oder in einer Polizeidienststelle in Spanien beantragen.
Bankkonto in Spanien: Unverzichtbar, um Versorgungsrechnungen zu domiciliieren und lokale Steuern zu zahlen.
Die höchste Belastung der Transaktion hängt davon ab, ob die Wohnung neugebaut oder gebraucht ist.
Wenn du direkt vom Bauträger kaufst, fallen folgende Steuern an:
IVA (Impuesto sobre el Valor Añadido): National wird ein 10 %-Satz angewendet.
IAJD (Actos Jurídicos Documentados): In der Comunidad Valenciana beträgt diese Steuer in der Regel 1,5 %, obwohl es ermäßigte Sätze für bestimmte Gruppen gibt.
Dies ist der häufigste Fall in Calpe. Hier wird kein IVA gezahlt, sondern die:
ITP (Impuesto de Transmisiones Patrimoniales): In der Comunidad Valenciana beträgt der allgemeine Satz 10 %.
Neben den Steuern gibt es die "Abschlusskosten", die mit der Rechtmäßigkeit der Urkunde verbunden sind:
Notar: Die Gebühren sind durch staatliche Gebührenordnungen geregelt. Sie liegen in der Regel zwischen 600 € und 1.000 €, abhängig vom Kaufpreis und dem Umfang der Urkunde.
Grundbucheintragung: Die Eintragung der neuen Eigentümerschaft im Registro de Altea (zuständig für Calpe) kostet ungefähr zwischen 400 € und 700 €.
Gestoría: Der Dienstleister, der die Steuern abwickelt und die Eintragung veranlasst. Seine Gebühren sind nicht geregelt, liegen aber meist bei 300 € - 500 €.
Anwalt (empfohlen): Für einen Ausländer ist es grundlegend, einen unabhängigen Anwalt für die Due Diligence hinzuzuziehen. Er berechnet üblicherweise 1 % des Kaufwertes.
Stell dir vor, du erwirbst eine Gebrauchtwohnung in der Nähe des Strandes Playa de la Fossa. Das wären deine geschätzten Kosten:
Begriff | Prozentsatz / Schätzung | Betrag |
Kaufpreis | Wert der Immobilie | 250.000 € |
ITP (Steuer) | 10 % | 25.000 € |
Notar | geschätzt | 850 € |
Grundbucheintragung | geschätzt | 550 € |
Gestoría | geschätzt | 400 € |
Gesamte zusätzliche Kosten | ca. 10,7 % | 26.800 € |
GESAMTINBESTERUNG | 276.800 € |
Hinweis: Wenn du eine Hypothek beantragst, musst du die Bewertungskosten (ca. 300–600 €) hinzurechnen und berücksichtigen, dass die Bank in der Regel 60–70 % des Wertes für Nichtansässige finanziert.
Sobald du Eigentümer in Calpe bist, musst du die folgenden Verpflichtungen erfüllen:
IBI (Impuesto sobre Bienes Inmuebles): Jährliche Gemeindesteuer, zahlbar an das Rathaus von Calpe. Sie variiert je nach Katasterwert.
Müllgebühr: Jährliche Zahlung für die Müllabfuhr.
IRNR (Impuesto sobre la Renta de No Residentes): Wenn du nicht dauerhaft in Spanien lebst, musst du diese Steuer jährlich zahlen (auch wenn du die Immobilie nicht vermietest; sie wird aufgrund der "fiktiven Einkünfte" erhoben).
Gemeinschaftskosten: Monatliche Beiträge, wenn die Immobilie zu einer Wohnanlage mit gemeinsamen Einrichtungen (Pool, Gärten, etc.) gehört.
Der Kauf einer Immobilie in Calpe als Ausländer ist ein strukturierter Prozess, er erfordert jedoch eine Finanzplanung, die über den Verkaufspreis hinausgeht. Rücklagen in Höhe von zusätzlichen 11 % bis 13 % ermöglichen es dir, die Transaktion mit voller Ruhe anzugehen.
Bei Marina Digorn begleiten wir internationale Investoren bei jedem Schritt, von der Erlangung des NIE bis zur Unterzeichnung beim Notar, und sorgen dafür, dass deine Investition an der Costa Blanca ein voller Erfolg wird.